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„Die Kinder die zu uns kommen, haben bislang nur gelernt zu überleben.
Hier sollen sie endlich lernen zu leben.“ Dagmar Garroux wusste
genau was sie tat, als sie im Jahr 1993 damit begonnen hatte, ihr Lebenswerk
aufzubauen. Sie nannte es Casa
do Zezinho. Die brasilianische Pädagogin
errichtete ihr Projekt am Rande des „Parque Santo Antônio“.
Einem Viertel São Paulos, in dem die Arbeitslosigkeit bei fast
100 Prozent liegt. Einem Viertel, in dem sich oft mehr als zehn Menschen
eine Baracke von 40 Quadratmetern teilen. Einem Viertel, in dem im Schnitt
drei Menschen am Tag ermordet werden. Glück sieht anders aus.
Glück finden die Kinder des „Parque Santo Antônio“ in der „Casa do Zezinho". Das Projekt, das mit „Haus des kleinen Josef“ übersetzt werden könnte, soll den Kindern vor allem Bildung vermitteln. Lehrwerkstätten für Bäckerei, Schneiderei und Papierrecycling, Kurse in Englisch und Informatik sowie die Ausbildung in einem Schönheitssalon und einem Tonstudio bereiten sie auf ein selbstbestimmtes Leben vor. 1 | 2 | 3 | 4 weiter > |
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